Herzlich Willkommen beim Eisernen V.I.R.U.S. e.V.
03.09.2010 | Neuer Virus Info- und Verkaufsstand

Nun sind die Tage langsam aber sicher gezählt, die unsere fleißigen Mädels und Jungs vom Info- und Verkaufs-Team bei Wind und Wetter bei Heimspielen unter dem allseits bekannten Pavillon ausharren mussten. Nicht mehr lange, dann haben sie 4 Wände ringsrum, ein Dach über'n Kopf und trockene Füße.

Passend zur Alten Försterei, präsentiert sich der Eiserner V.I.R.U.S. e. V. in Kürze mit einem Holzhäuschen auf der Fanmeile. Die Bodenplatte dafür ist bereits fertig gegossen und so Gott will, steht das Häuschen bereits zum Spiel gegen Hertha am 17.09.10.

Wir freuen uns wie immer auf Euren zahlreichen Besuch.


01.09.2010 | Neues Forum online

Ab sofort erstrahlt unser Forum in neuer Optik.

Um an Diskussionen teilnehmen zu können, Themen zu starten etc., ist eine Neuanmeldung erforderlich.

Wie die Virusmitglieder in den internen Foren-Bereich gelangen, siehe bei 'Fragen an das Bordteam'.

Nun hoffen wir wieder auf eine zahlreiche Nutzung und wünschen Euch viel Spaß beim Gedankenaustausch.


09.08.2010 | Abfahrtszeiten nach Leipzig
Die Abfahrt des Zuges wird um 13.50 Uhr vom Bahnhof Lichtenberg sein. Ankunft in Leipzig ist 15.46 Uhr. Geplant ist die Rückreise um 20.44 Uhr ab Leipzig und Ankunft um 22.49 Uhr in Lichtenberg.
Bitte beachtet das Glasflaschenverbot sowie dass die Mitnahme von Kanistern und 5l-Fässern nicht gestattet ist. Den Anweisungen unserer Ordner ist unbedingt Folge zu leisten! Denkt auch an die gemeinsame Aktion zu diesem Spiel und zieht, so Ihr Euch beteilgigen wollt ein schwarzes Shirt an. Näheres im anderen Thread.

07.08.2010 | Gemeinsamer offener Brief !

Offener Brief an die Sicherheitsinstitutionen der Stadt Leipzig und des Zentralstadions Leipzig zu den Sicherheitsauflagen des DFB-Pokalspiels Hallescher FC - Union Berlin am 15.08.2010 im Leipziger Zentralstadion

Es hätte ein Fussballfest und großartige Werbung für die Sportstadt Leipzig sowie die beteiligten Vereine werden können, doch letztendlich war es das Sinnbild für die zunehmende Erosion des Fussballs und seiner Fankultur durch unverhältnismäßige Eingriffe staatlicher und privater Sicherheitsinstitutionen. Das dürfte das bereits jetzt feststehende Fazit des mit großer Vorfreude erwarteten DFB-Pokalspiels Chemie Halle gegen Union Berlin sein.

Die Vorfreude währte nicht lange, denn die sogenannten verantwortlichen Sicherheitsexperten wussten nicht zum ersten Mal ihr unermüdliches Talent zur Trübung einer solchen Vorfreude geschickt einzusetzen. Und so machen sich auf Seiten beider Anhängerschaften nun mehr und mehr Gefühle der Wut, Ohnmacht und des blanken Unverständnisses breit.

Ein Zuschauerlimit von 12500 wurde diktiert, was einem Teilausschluss der Öffentlichkeit gleichkommt. Karten dürfen nicht im Internet angeboten werden und die Tageskassen müssen verschlossen bleiben. Über die im Superlativ berichteten intensiven Personenkontrollen wollen wir uns dabei jetzt mal noch keine Gedanken machen. Diese Auflagen deuten nicht auf einen einvernehmlich gefundenen Kompromiss aller im Vorfeld beteiligten Akteure hin, sondern auf einseitige Diktate. Die Leidtragenden sind neben den finanziell gebeutelten Vereinen hauptsächlich die Fussballfans. Auswärtigen Anhängern wird der Kauf von Karten schwer bis unmöglich gemacht, neutrale Zuschauer werden ausgeschlossen.

Mit diesem Handeln, das offensichtlich von Ängsten, Hysterie und Panikmache getragen ist, schießt man sich in Leipzig ein Eigentor. Statt im Vorfeld der Partie Souveränität, Zuversicht und Gelassenheit auszustrahlen, schürt man mit diesem mehr als fragwürdigen Sicherheitskonzept nur Wut und Aggressionen in den Fanlagern beider Vereine. Ein stichhaltiges Sicherheitskonzept beinhaltet nicht nur die Abwehr unmittelbarer Gefahren, sondern auch eine im Vorfeld geschaffene Atmosphäre, die dazu prädestiniert ist, ein ruhiges Fussballspiel über die Bühne zu bringen. Dies ist den Leipziger Sicherheitsinstitutionen mit ihrem verantwortungslosen Handeln in keinster Weise gelungen, sodass man an diesem Punkt stark an deren Kompetenz zweifeln muss.

Desweiteren tragen diese Auflagen ganz sicher nicht dazu bei, ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Fussballfans und Sicherheitsinstitutionen aufzubauen, was besonders die Polizei auf staatlicher Seite immer wieder gerne betont. So muss man sich auf deren Seite die Frage gefallen lassen, ob derartige Auflagen geeignet dafür sind und man alles dafür unternimmt, ein entspanntes und auf Vertrauen basierendes Verhältnis zwischen Fans und Polizei zu fördern.

Am Ende stehen für die Fans nur die beschlossenen Auflagen. Die Grundlage, auf der diese getroffen wurden, sind für niemanden von außerhalb ersichtlich, wodurch der Eindruck willkürlicher Festlegung statt hinreichender Legitimation entsteht. Mit mehr Transparenz und Partizipation in der Entscheidungsfindung wäre es möglich gewesen, die Wogen nicht so hoch schlagen zu lassen. Die Vereine und ihre Fan- bzw. Sicherheitsbeauftragten werden wohl oder übel angehört, doch wirkliches Mitspracherecht besitzen sie nicht. Als lästiges Übel scheinen sie nur noch Spielball des Staates und des Kapitals zu sein.

Sah man sich in Leipzig vor nicht allzu langer Zeit noch gut genug gerüstet, um das größte Sportevent der Welt - die Olympischen Spiele – auszutragen und im Jahr 2006 WM-Spiele zu organisieren, kapituliert man jetzt vor der Sicherheitsfrage eines DFB-Pokalspiels. Ein Armutszeugnis für diese Stadt, das seinesgleichen sucht.

Wir, die Fans des Halleschen FC und des 1. FC Union Berlin sind überzeugt davon, das die Begegnung unserer beiden Vereine im Rahmen der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals im 43.000 Mann fassenden Leipziger Zentralstadion genauso durchführbar sind wie die wesentlich mehr Brisanz mitsichbringenden Stadtderbies zwischen den 1. FC Lok und dem FC Sachsen Leipzig an gleicher Stätte.

Deshalb fordern wir auch im Interesse unserer Vereine und zahlreicher neutraler Zuschauer aus der Stadt Leipzig und dem gesamten Umfeld den Entfall des Zuschauerlimits von 12.500 Zuschauern, die Öffnung der Tageskassen sowie die Öffnung der Gegengeraden "Sektor C" (ggf. mit Einrichtung von Pufferblöcken analog der genannten, wesentlich brisanteren Spiele 1. FC Lok - FC Sachsen Leipzig)
Gleichzeitig rufen wir schon jetzt alle Stadionbesucher des DFB-Pokalspiels HFC-1. FC Union Berlin am 15. August 2010 in Leipzig zur Besonnenheit auf und Provokationen zu unterlassen bzw. sich nicht in solche verwickeln zu lassen.


mit sportlichen Grüßen,
HFC-Fanszene e.V.
Eiserner V.I.R.U.S. e.V.

 


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